Allgemein

Sparen heißt aktiv sein

Gastblog von Harald Kolerus, 24.4.2016

„Geld hat noch keinen reich gemacht“, wusste schon der römische Philosoph und Staatsmann Seneca. Dennoch kommt niemand von uns am „schnöden Mammon“ herum und sparen ist natürlich prinzipiell keine schlechte Sache, bedeutet es doch „Vorräte“ für härtere Zeiten anzulegen.

Sparbücher- oder Konten sind dabei eine relative junge Innovation: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Sparkassen gegründet; das erste Sparbuch Zentraleuropas wurde am 4. Oktober 1819 in Österreich ausgegeben. Inhaberin war eine gewisse Marie Schwarz, die damals 10 Gulden (cirka  140 Euro) anlegte. Sie  ließ sich ihr Guthaben im Revolutionsjahr 1848 auszahlen. Bei durchschnittlich vier Prozent Verzinsung war ihr Startkapital auf über 30 Gulden angewachsen.

Heute wird in anderen Dimensionen gedacht: Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird das Gesamtvermögen der Deutschen auf bis zu 9,3 Billionen Euro geschätzt. In Österreich geht man von ungefähr einer Billion Euro an privatem Vermögen aus.

little sketchy man with glasses and piggy bank - thumb up

Natürlich fallen solche immensen Beträge nicht aus dem Himmel sondern müssen mühsam erspart werden. Wobei wir sparen nicht auf „Geldparken“ auf Sparbüchern reduzieren sollten (die aktuell ohnehin lächerliche Zinsen abwerfen). Wer methodisch vorgeht kann sich Zeit, Ressourcen und letztlich auch bares Geld sparen. Ein Blick auf das Konzept „Sparen mit swotty“ zeigt wie´s funktioniert.

Erster Schritt: Genaue Aufzeichnungen bei Ausgaben führen. Wer mitschreibt, erhält  Transparenz und einen genauen Überblick. Über- und Weitblick sorgen für Klarheit darüber, wohin das Geld fließt. So lernt man unnötige Kosten zu eliminieren.

Zweiter Schritt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer mitrechnet und nachprüft, bemerkt schnell Fehler zum Beispiel bei Überweisungen oder falschen Rechnungen. Das hilft, um zeitgerecht zu reklamieren.

Dritter Schritt: Nach Alternativen suchen. Verschiedenste Angebote sollten gesichtet und verglichen werden. Vor- und Nachteile abwägen – von überteuerten Anbietern trennen und den Vertrag wechseln.

Vierter Schritt: Strafen vermeiden. Wer auf die Einhaltung von Terminen achtet, tappt weniger leicht in Fallen, bezahlt pünktlich und muss kein Strafgeld zahlen, er schließt Pönalen und Mahnspesen aus. Überziehungs- oder Kreditzinsen,  Übertretungen, und dafür anfallende Strafen sind wirklich unnötige Kosten.

Fünfter Schritt: Termine optimal nutzen. Geschäfts- und Privatleben zu „timen“ ist eine Kunst. Gelingt es Termine intelligent zu planen, kann wieder bares Geld gespart werden. Etwa beim Wahrnehmen von Verkaufsaktionen oder Frühbucherrabatten.

Wer mitdenkt und seine Ausgaben strukturiert, fährt also entscheidend besser. Swotty hilft dabei. Versuchen Sie es doch einmal mit der „Haushaltsliste“ von swotty! So haben Sie ihre Finanzziele immer im Auge und erreichen sie Schritt für Schritt.

Als reichster Mensch der Welt gilt übrigens Bill Gates mit geschätzten 87,6 Milliarden Dollar „Kleingeld“ in der Tasche. Auch seinem unternehmerischen Erfolg wird genaue Planung mit einem kühlen Kopf nicht gerade geschadet haben.

Categories: Allgemein

Kommentar verfassen